Irisa S. Abouzari • 28. Oktober 2023

Die Macht der Gewohnheit versus Sternenhimmel und Milchkaffee

7:00 Uhr

Längst ist mein Partner schon unterwegs zum Flughafen in Malaga, um nach Hause zu fliegen. Es ist noch stockdunkel. Wir Retreat-Teilnehmerinnen dürfen das Finca-Restaurant rund um die Uhr nutzen. Wie schön, drei Stunden vor dem offiziellen Frühstück meinem noch trägen und schlaftrunkenen Organismus wenigstens schon mal mit einem Milchkaffee auf die Sprünge zu helfen. Als ‚Eule‘, wie Chronobiologen Langschläfer beschreiben, empfinde ich allerdings bereits den Weg zur Kaffeemaschine im wenige Minuten entfernten Restaurant als Spezialanforderung ...
„Du wolltest doch so gerne an diesem Retreat teilnehmen und du wusstest doch, dass es morgens früh anfängt!“, weise ich mich zurecht. Als Begleitende Kinesiologin habe ich oft die Erfahrung gemacht, wie wichtig es für die ganzheitliche Entspannung ist, den Körper mit einzubeziehen. Gerade deshalb hat mich Martinas Yoga-Retreat angesprochen. In meinem hauptberuflichen Job als Journalistin sitze ich häufig am Schreibtisch; wenn eine Abgabefrist naht, überhöre ich oft die leisen Hinweise meiner inneren Stimme, mal bitte aufzustehen und, wenn schon nicht dem Mülheimer Rheinufer, wenigstens dem nahe gelegenen Ententeich im Stadtgarten einen kleinen Besuch abzustatten. Verspannungen, abendliches Gedankenkarussell & Co. sind erfahrungsgemäß unnötig und vermeidbar, wenn ich mir mein tägliches Qi Gong, kinesiologische Übungen, Rhythmic Movement Training nach Harald Blomberg oder TRE nach David Berceli nicht nur vornehme, sondern eine von diesen so wohltuenden Übungen auch tatsächlich durchführe. Ein Retreat ist für mein Empfinden eine willkommene Unterbrechung von Gewohnheiten, sodass ein neuer Raum für neue Erfahrungen entsteht und hier und da die Weichen für die Zukunft neu eingestellt werden können. Der Lärm von „Draußen“ wird vorübergehend weggeblendet und im Entzug von äußeren Reizen kann sich manches neu und auf wohltuende Weise ordnen. Gewohnte Rhythmen können zwar viele Abläufe erleichtern; doch auch den Blickwinkel einschränken.

So sage ich noch einmal bewusst „Ja“ zum täglichen Start des Yoga-Retreats um 7:45 Uhr und also auch zu diesem frühmorgendlichen Spaziergang zum Restaurant. Und schon freue ich mich wieder auf mein Yoga-Experiment! Ich schaue nach oben und registriere mit einem Mal den nachtklaren Himmel. Still staune ich über die Pracht und Vielzahl der Sterne. Die in Großstädten übliche Lichtverschmutzung ist hier Gottseidank noch nicht angekommen! Einige Sternenkonstellationen scheinen anders ausgerichtet zu sein als bei uns in Köln … Ein kleiner, doch feiner Unterschied, der mir bewusst macht, dass wir uns mit unserem Heimatplaneten im All befinden - und dort nicht allein sind.

„Atha Yoga Anusasanam – Jetzt beginnt die Erfahrung von Yoga.“ Yoga Sutra

Diese Yoga Sutra, die Martina uns zu Beginn der ersten Yoga-Einheit vorstellt, passt hervorragend zu meiner Situation als Anfängerin unter Geübten. Ich habe durchaus Respekt vor der nun beginnenden intensiven Retreat-Woche! Die Frauen um mich herum stammen aus verschiedenen Regionen in Deutschland und der Schweiz, auch eine Wahl-Norwegerin ist mit im Team. Die meisten haben schon Kurse bei Martina Waibel besucht, sei es in der Casa, in der Finca, in Oberstdorf in Bayern oder per Zoom.

Wir lassen unsere Schuhe vor dem Eingang der Yoga-Halle zurück. Die schlichte Schönheit der aubergine-farbenen Matten, Kissen, Rollen, Klötze und Gurte erleichtert die Ausrichtung nach innen; der geschickt eingebaute Stauraum hilft dabei, auch im Außen Ordnung zu halten. Hier, in der frühmorgendlichen Stille, die bei geöffneten Fenstern vom Krähen eines Hahns kurz unterbrochen wird, der den Sonnenaufgang feiert, kommt der Gedankenstrom zur Ruhe. Es ist 7:45 Uhr, Martina Waibel sitzt schweigend da; von links nach rechts schauend nimmt sie jede Teilnehmerin bewusst wahr und begrüßt sie mit einem Lächeln. Eine große Freude und Würde und Hingabe und Klarheit strahlt sie aus. Yin und Yang im Ausgleich! So ist es auch eins ihrer wichtigsten Anliegen, dass wir im Laufe der Woche in ein harmonisches Gleichgewicht zwischen den Extremen „Festigkeit“ und „Flexibilität“ finden.

Lampenfieber

Ich gebe vor mir selbst zu, dass ich etwas angespannt bin: Ich habe Respekt vor 3,5 Stunden Yoga am Tag, davon zwei dynamische Stunden ab 7:45 Uhr und 1,5 Yin Yoga-Stunden ab 17:15 Uhr. Werde ich fit genug sein, um mitzukommen? Ein sanfter meditativer Klangteppich beruhigt und weckt zugleich die innere Weitsicht. Der Blick auf die Buddha-Statue schenkt Zentrierung. Um eine Kerze herum sind Motto-Postkarten und Engelkarten kreisförmig ausgelegt. Wir weihen unsere Yogamatten mit einem mitgebrachten Yoga-Tuch ein, platzieren ein Yoga-Kissen, eine wärmende Decke und eine Yoga-Rolle in Griffweite.

Nach einigen Aufwärm- und Dehnübungen im Sitzen, Liegen und Stehen gehen wir ins Freie. Ich bin die einzige, die noch immer Socken braucht. Der junge Morgen erfreut sich an uns; die orangefarbene Finca-Katze begrüßt uns interessiert. Martinas individuelle Tipps passen für mich und offenbar auch für die anderen; sei es, dass es darum geht, die eigenen Grenzen zu akzeptieren und zu wahren, sei es, dass es ansteht, selbstbeschränkende Annahmen zu transzendieren. Als kompetent erweist sich die Yoga-Therapeutin auch, sobald jemand unter Schmerzen leidet, die von zu Hause mitgebracht wurden oder die während des Kurses kurzfristig durch eine Fehlhaltung oder Anstrengung entstehen. Souverän schätzt sie jede Situation ein und gibt praktische Tipps, um sich zu schonen und bald wieder gut weitermachen zu können. Im Laufe der Yoga-Woche erweisen sich diese Tipps als hilfreich, sie führen alle Teilnehmerinnen wieder ins Wohlfühlen.

„Ich bin ganz im Hier und im Jetzt, dies ist ein wunderbarer Moment.“ Thich Nhat Than

Wir werden dazu eingeladen, uns ein Thema für die Retreat-Woche vorzunehmen. Ich richte mich darauf aus, mich zu erden, zu zentrieren, und zugleich meine Verbindung zum Himmel, zur inneren Weite zu stärken. Immer wieder öffnen wir uns mit dem Einatmen, heben unsere Herzen an, und im Ausatmen verneigen wir uns bis hin zum Boden, stärken so zugleich die innere Würde und Demut. Und wenn es mal schwierig wird, werden wir dazu eingeladen zu lächeln. Manchmal zitiert Martina Sinnsprüche von Weisheitslehrern, zum Beispiel „Ich atme ein und entspanne meinen Körper, ich atme aus und lächle. Ich bin ganz im Hier und im Jetzt, dies ist ein wunderbarer Moment“ von Thich Nhat Than. Ich probiere es, ich lächle … und kann in einer abenteuerlich verknoteten Position das Gleichgewicht wieder leichter halten.

Noch viele weitere Inspirationen gibt Martina Waibel uns mit auf den Weg, welche die innere Haltung klären und die Schwingung anheben. Besonders wichtig ist der Yoga-Therapeutin dabei ihr Motto „Yoga für dich“: Denn hier geht es nicht darum, vor den anderen mit akrobatischen Glanzleistungen zu brillieren, sondern seinen persönlichen Yoga-Weg zu gehen und diese innere Reise zu genießen. So sagt sie, in Namaste-Haltung (aneinandergelegte Handflächen vor der Brust, die Daumen liegen am Herzchakra auf) zum Beispiel: „Yoga lädt dich ein, dich immer wieder neu zu erfahren. Yoga ist ein Erfahrungsweg.“ Oder auch: „Yoga – it`s not a work-out – it`s a work-in.“

Dran bleiben … und das Herz öffnen

Wenn wir uns mit, für unser Empfinden, unangenehmen Yoga-Positionen konfrontiert sehen, empfiehlt sie uns, Störgefühle wie blinde Abneigung wahrzunehmen und loszulassen: „Bleib` dran und Klarheit wird kommen. Bleib` dran und Erfolg wird sich einstellen.“ Zu ihrer Yogaphilosophie gehört es auch, das andere Extrem loszulassen, die „Anhaftung“ in Form von blindem Verlangen nach einer speziellen Lieblings-Übung, die das Non Plus Ultra zu sein scheint. Ich stelle fest, dass ich gerne Dehnungsübungen mag, während ich auf den „vierbeinigen Hund“ – oder gar seinen „dreibeinigen“ Gefährten - gerne verzichten würde.
Um Pflicht oder Zwang geht es beim Yoga nicht. Disziplin bedeutet hier einfach, nicht gleich aufzugeben, wenn es mal anstrengend wird. Gemäß dem Sinnspruch „Sat Chit Ananda – Wahrheit – Bewusstheit – Glückseligkeit – Das bist du“, den Martina an uns weitergibt, ist das achtsame Wahrnehmen im Hier und Jetzt, ein liebevoller, achtsamer, ehrlicher Umgang mit sich selbst essenziell. So kann Yoga auch ein Herzöffner werden, wie der Yoga Meister Wari Om gesagt haben soll: „Yoga öffnet dein Herz in ungeahnte Dimensionen.“
Trotz all dieser Inspirationen für einen wohlwollenden, flexiblen und geduldigen Geist beschwert sich mein Körper über die ungewohnten Körperhaltungen, das Anspannen von Muskeln, die ich bisher noch nicht gekannt habe, fakir-ähnliche abenteuerliche Verrenkungen … Ich lerne die „Kobra“-Stellung kennen, öffne mein Herz, erfahre, dass ich meine Handgelenke schonen kann, indem ich mich mit den Fingerspitzen aufstütze, und dass ich in den, gefühlt, unmöglichsten Stellungen dennoch im Gleichgewicht bleiben kann. Ich übe mich darin, meine Möglichkeiten zu erkennen und meine Grenzen zu achten.
Ich lerne, meine Brustmuskulatur und damit meinen Herzraum nicht nur mental, sondern auch auf der körperlichen Ebene zu öffnen. Ich bin schon gespannt auf die die zweite Kurseinheit, die etwas sanfter aufgebaut sein wird; es soll um Faszien gehen, die viele Wiederholungen brauchen, um geschmeidiger zu werden.

„Finde eine glückliche Anstrengung!“

Dieser Leitsatz von Martina gefällt mir. Damit das gelingen kann, gibt sie uns noch einmal den Tipp, bewusst die Mundwinkel zu einem Lächeln nach oben ziehen. Ich probiere es … und es funktioniert! So lächle ich auch, als ich im Hinausgehen als Motto-Karte die „Geduld“ ziehe …und die Engelkarte „Positives Denken“ … „Ja, das passt!“
Zum Beispiel habe ich mir bisher nicht vorstellen können, noch vor dem Frühstück, das hier um 10:00 Uhr beginnt, zwei Stunden Yoga zu praktizieren. Drei vegetarische Mahlzeiten werden im Restaurant täglich für uns vorbereitet, ab 13:00 Uhr können wir uns beim Salatbuffett bedienen, ergänzt um eine heiße Suppe und mit Nachtisch-Variationen abgerundet. Nach der zweiten Yoga-Einheit von 17:15 – 18:45 Uhr werden wir mit dem Abendbuffett belohnt, der Hauptmahlzeit des Tages, die aus einem Salatbuffet und mindestens einem vegetarischen Hauptgericht besteht, zum Beispiel z. B. Paella oder Tortilla, und Dessertvariationen, z. B. Beispiel Pudding, Kuchen oder Obstsalat. Auch Veganer können sich verwöhnt fühlen. Mich begeistert das reichhaltige Angebot an frischen Früchten aus ökologischem Anbau, angereichert mit der Sonne Spaniens: Die Mangos sind ein besonderes sinnliches Erlebnis; sie strahlen weitaus mehr Lebendigkeit aus als die Exemplare, die in Deutschland im Supermarkt ankommen. Auch die salzigen Dips sind ein Genuss; einige offenbar besonders beliebte Rezepte sind auf der Homepage veröffentlicht.

Im Fluss

Wunderschön, wie viele kleine Oasen hier in Hanglage auf mehreren Ebenen das gesamte Casa-, Finca- und Villa-Gelände mit stärkender Energie speisen; zum Beispiel ein Altar, ein angelegter Teich mit Meditationsinsel, der Olivenhain mit Hängematten und der Steinkreis, nicht zu vergessen die, gefühlt, überall am Wegesrand wachsenden üppigen Mangobäume.

Mir wird bewusst, dass Wilfried Meißner, der Leiter der Casa, der Finca und der Villa, stets dann meine Wege kreuzt, wenn ich ihn etwas fragen möchte. Es ist eine Freude, dieses Im-Fluss-Sein zu erleben. Da er mir diesen Rechercheaufenthalt ermöglicht hat, möchte ich mit einem Face Reading etwas zurückgeben. Er nimmt mein Angebot an und wir verabreden uns für das Reading und auch für das Interview. ich freue mich über das authentische Miteinander. Mittlerweile haben sich auch aus unserem Retreat-Kurs vier Teilnehmerinnen für ein Speed Reading bei mir angemeldet!

Begegnung mit einer Karma-Yogini

Dringend wird nach den zwei Urlaubswochen, die ich zuvor mit meinem Mann verbracht habe, nun ein praktisches Anliegen: Wo befindet sich die Waschmaschine? Dass sie auf dem Casa-Gelände steht, wurde mir erzählt … Mit einer Wegbeschreibung der freundlichen Mitarbeiterin des Casa-Büros versorgt, wandele ich vom Restaurant aus mehrmals treppab, mal nach rechts, mal nach links, durch ein Tor, an dem wunderschönen Teich mit Meditationsinsel vorbei, immer tiefer, dann scharf links um die Ecke, Tür auf, Waschmaschine! Besetzt …
Als ich zu einem späteren Zeitpunkt wieder vorbeischaue, hat sich die Warteschlange in Form von Taschen voller Wäsche neu konfiguriert. Ich durchschaue das System nicht … Bei vermutlich über 100 Gästen auf dem gesamten Areal ist mir klar, dass öfters mal gewaschen wird. Doch muss ich nun ernsthaft neben der einzigen Maschine stehen bleiben, um an die Reihe zu kommen, bis das Waschprojekt eines Vorgängers abgeschlossen ist? Eine freundliche Frau, die sich in der Nähe sonnt, reagiert auf meinen nach Hilfe suchenden Blick, sie bietet mir an, für mich den Moment abzupassen, in dem die nächste Wäsche fertig ist, und sogar später meine Wäsche herauszuholen! Dankbar nehme ich ihr Angebot an. Später erfahre ich, dass sie eine Karma-Yogini ist. Karma Yogis dürfen für eine Weile in der Casa leben; zum Ausgleich tragen sie dazu bei, z. B. das Gelände in Ordnung zu halten und Gästen bei Bedarf weiterzuhelfen.
 
„Ebi“`s Infotainment-Einlage

Nun von der organisatorischen Wäsche-Last befreit, habe ich Zeit, um an der mir dringend empfohlenen Infotainment-Stunde von Morisco-Mitarbeiter „Eberhard“ über Ausflugsmöglichkeiten in der Region teilzunehmen. „Ebi“, so nennen ihn die Besucher, die ihn seit vielen Jahren kennen und lieben. Er ist wirklich eine Seele von Mensch und dazu ein begnadeter Redner und Komiker. Es ist ein Genuss, seinen kabarettistischen Einlagen zu lauschen, zum Beispiel über das Gendern in Bezug auf spanische Hühner (el Pollo), auch über den konsequent vegetarischen Speiseplan, der manche, namenslos bleibende Gäste schon zu kreativen Manövern inspiriert haben soll …
Ich erfahre u. a., dass es in Benajarafe einen guten Wochenmarkt gibt, und der Ausflug nach El Torcal klingt für mich besonders verlockend. Die Menschen um mich herum schauen einander interessiert und liebevoll an. Wie leicht es ist, hier miteinander ins Gespräch zu kommen! Neben anspruchsvollen Yogakursen gibt es in der Casa ein eher niedrigschwellig ausgerichtetes Programm für „Wohlfühlurlauber“, bei dem Anfänger gut mithalten können. Ein guter Geist weht hier; viele Kursteilnehmer kommen regelmäßig in die Casa; so können vermutlich auch Freundschaften entstehen.

Als ich 1995 hier an meinem Qi Gong Kurs teilnahm, sah das Gelände noch etwas anders aus, die Atmosphäre war stiller, privater. Jetzt ist die Casa ein florierender Ort – für manche, mit denen ich ins Gespräch komme, etwas zu voll und zu quirlig; während wir Teilnehmerinnen am Yoga-Retreat auf dem Finca-Gelände in den Genuss kommen, unter uns zu bleiben. Doch dafür sich vor dem Frühstück um 7:45 Uhr auf zwei Stunden Yoga einlassen? 3,5 Stunden Yoga täglich? Dazu ist die Urlauberin, mit der ich mich unterhalte und die sich nach der Ruhe der Finca sehnt, dann doch nicht bereit. Was ich verstehen kann! So hat alles seinen Platz und so ist es dann auch in Ordnung.

Tiefe zulassen

Meine zweite Yoga-Einheit gefällt mir richtig gut! Wir gönnen unseren Körpern vielfältige, variantenreiche Dehnübungen der Schultern, des Nackens und des Rückens. Zum Schluss spüren wir in uns hinein, mit angehobenem Becken und einem Polster darunter. Diese Yin-Yoga-Position berührt mich zutiefst. Alte Empfindungen tauchen auf … und klingen wieder ab. Ich besinne mich noch einmal auf meine Absicht, in dieser Woche meine Verbindung zwischen Erdung und Leichtigkeit zu stärken, ebenso mein Vertrauen in Mutter Erde und in Vater Himmel.


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Ich finde es immer wieder faszinierend, wie genial unser Körper-Seele-Geist-System von der Schöpfung darauf ausgerichtet ist, sich selbst zu regulieren. Wir brauchen nur Signale wie Müdigkeit oder Unzufriedenheit wahrzunehmen und zu achten und schon zeigt uns unser ‚innerer Lehrer‘ den Weg ins Gleichgewicht! Sei es, dass wir uns einen Mittagsschlaf oder einen dynamischen Spaziergang gönnen: Wir spüren, was uns wieder in die Balance bringt. Wir brauchen nur unseren Impulsen zu folgen. Auf die innere Stimme hören Überhören wir die innere Stimme, die uns nahelegt, eine Pause einzulegen, oder halten wir zum Beispiel trotz unserer wachsenden Unzufriedenheit mit einem Job, der nicht mehr zum Stand unserer persönlichen Entwicklung passt, an der vermeintlichen Sicherheit des vertrauten Systems fest, schwächen wir uns selbst. Oft hat leider in unserer mental überfrachteten Gesellschaft vor allem der Kopf das Sagen: „Ich muss nur mal eben …“, „Das war noch nicht perfekt, mir fehlt nur noch xy, bis es rund ist“ …. „Das Gespräch mit Herrn/Frau Z war total doof, ich habe ja schon immer gesagt, mit dem kann ich sowieso nicht, am besten lösche ich den Kontakt gleich ganz …“ Die Folgen unreflektierten Handelns sind häufig schmerzhaft und bringen so oft noch mehr Stress in unseren Alltag hinein. Die Begleitende Kinesiologie ist ein ganzheitlicher und sanfter Weg, um unserem Nervensystem in belastenden Situationen zunächst eine innere Auszeit zu gönnen. In dieser tiefen Entspannung nehmen wir unsere innere Stimme wieder wahr und spüren wieder, was wir wirklich wollen. Alte Muster transformieren und neue Wege wagen Wir trauen uns wieder, Visionen zu entwerfen und Lösungswege zu erträumen. Wir spüren unsere Liebe zu anderen Menschen, unser Interesse an der aktiven Gestaltung unseres Alltags wieder deutlich. Wir fassen den Mut, gewohnten Programmen eine Pause zu verordnen und uns für neue, überraschende Möglichkeiten zu öffnen. Unser geniales Körper-Seele-Geist-System zeigt uns mittels des kinesiologischen Muskeltests auf unserer inneren Reise zur Zufriedenheit sogar den Weg, um unser Ziel zu erreichen! Diese Reise kann sich individuell auf sehr verschiedene Weise gestalten: Manche brauchen die Entspannung spezieller Muskeln, die in Verbindung mit Emotionen stehen, anderen tun Körperübungen aus der frühen Kindheit gut, um die innere Bremse auf dem Weg zum Ziel zu lösen. Der Nächste reflektiert beispielsweise ungünstige Verhaltensmuster, erkennt, auf welcher Ebene diese in der Kommunikation mit anderen wirken, und findet in eine neue, aufbauende innere Einstellung hinein, welche die sanfte, friedvolle transformative Kraft hat, das Miteinander neu zu gestalten … Gerne begleite ich Sie als Kinesiologin dabei, Ihren individuell stimmigen Weg aus dem Stress in die Balance zu finden und Ihre Visionen zu verwirklichen! Infos und Kontakt: www.irisaconsulting.de Bildmotiv: (c) Foto von Atharva Tulsi auf Unsplash
von Irisa S. Abouzari 13. März 2026
Dieses authentische, lebendige und von Herzen interessierte Interview (Link auf das Interview: s. u.) hat Maja Lendzian mit mir geführt! Ich lernte sie bereits während meines Studiums kennen: Nach ersten Erfahrungen als freie Autorin für verschiedene Tageszeitungen sowie eine Fernsehzeitung hatte eine Freundin mich zu WDR print empfohlen, der Haus- und Mitarbeiterzeitung des WDR. Maja war dort Redakteurin. In dieser spannenden Zeit schrieb ich u. a. Mitarbeiter-Portraits und Making-of-Reportagen über neue Fernsehfilme. Seit Maja in Rente ist, startet sie mit ihren persönlichen Herzensprojekten nochmal so richtig durch! Sie ist beispielsweise nicht nur eine erfahrene und kreative Journalistin, sie leitet auch seit Jahren systemische Aufstellungen. Ich habe die Ehre, auf ihrer Website einen Platz in der Rubrik „Meine Lehrer“ bekommen zu haben. Im Interview geht es weniger um den Journalismus; der Schwerpunkt liegt auf meinem spirituellen Weg als ganzheitliche Lebensberaterin. Einen besonderen Platz bekommt dabei die Psycho-Physiognomik (Face Reading): eine Beratungsmethode, die ich schon vor über 20 Jahren während meiner Ausbildung zur Begleitenden Kinesiologin DGAK (Matthias Weber, IFHK, 2003-2005) erstmals kennengelernt habe. Seit meiner Weiterbildung zum zertifizierten Face Reading Coach (Anita Horn-Lingk, 2022) sowie meiner ergänzenden Weiterbildung im Chinese Face Reading (Rhené Emmerich, 2023) bin ich von dieser auf der sachlichen Ebene leicht nachvollziehbaren und auf der intuitiven Ebene faszinierenden und lebendigen Methode so sehr begeistert, dass das Intuitive Face Reading bei meinen spirituellen Beratungen seit Jahren einen wichtigen Platz einnimmt. In der Kategorie „Buchtipps“ findet ihr auf Majas Website auch nochmal meine Rezension über einen spirituellen Roman mit Tiefgang: „Shambhala“ von Daniel Meurois, die ihr vielleicht schon in meinem Blog gelesen habt. Hier der Link auf Majas Interview mit mir: https://www.majalendzian.de/lehrer.html#header3-w
von Irisa S. Abouzari 21. Februar 2026
Nur noch fünf Wochen bis zum Start der Messe „Natürlich Leben Köln“ in Bergisch Gladbach! Ich freue ich darüber, am Samstag und Sonntag, dem 28. und 29. März 2026, wieder auf dieser bekannten und beliebten Messe in der Nähe von Köln mit einem Stand dabei zu sein und dich bzw. euch kennenzulernen bzw. wiederzusehen. Bei kurzen Speed Readings kannst du einen konkreten Einblick in das faszinierende, ganzheitliche und lebendige System der Psycho-Physiognomik („Face Reading“) bekommen. Du suchst nach deiner Berufung? Dann lade ich dich herzlich zu meinem Vortrag ein: „Folge dem Ruf deines Herzens und lebe deine Berufung! Tipps aus spiritueller und psycho-physiognomischer Sicht (‚Face Reading‘)“ Samstag, 16:00 Uhr, in Raum 3 Weitere Infos: https://www.natuerlichlebenkoeln.de https://www.irisaconsulting.de
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